Nordnorwegens artenreiche Tierwelt ist sehr präsent, jedoch niemals bedrohlich. Hier gibt es faszinierende Geschöpfe – von süß bis nahezu monströs –wie folgende:

1. Pottwale bei den Vesterålen: Der Familienverband in den Gewässern um die milden Azoren wird von den Frauen beherrscht. Die Söhne werden, sobald ausgewachsen, buchstäblich ins kalte Wasser geschickt – nämlich zu uns, mit dem Auftrag, auf Tintenfischjagd zu gehen. Doch wenn der alte Griesgram Glenn im Bleiksdjupet weidet, halten sich die Halbstarken lieber in sicherer Entfernung... Der beste Zuschauerplatz ist das Boot von Stø oder Andenes aus!

2. Die putzigen Papageientaucher tummeln sich zwischen April und Anfang August auf den Vogelfelsen, von Lovund über RøstNord-Fugløy und Gjesværstappan bis nach Hornøya.

3. Die Königskrabbe, das wohlschmeckende Untier aus dem Pazifik, wurde in den 60er Jahren von Russen in der Barentssee ausgesetzt. Bald streckte sie ihre gewaltigen Zangen auch nach Nordnorwegen aus, wo man sie freudig willkommen hieß. Auf Königskrabbensafari in Kirkenes, Kjøllefjord und Honningsvåg darf man sie selbst aus dem Wasser ziehen!

4. Der gewaltige Seeadler, Wer sich einer Tour zu einem Vogelfelsen anschließt, bekommt ihn sicher zu Gesicht, denn zwei ausgewachsene Seevögel pro Tag sind nötig, um ihn satt zu bekommen.

5. Keine Angst braucht man hier vor dem Wolf zu haben. Im Polar Park in Bardu darf man sich ins Gehege wagen – wo es dann allerdings Zungenküsschen gibt... Wer möchte, kann im Park übernachten – umgeben von Wölfen!