Die weltweit älteste Abbildung eines Skiläufers stammt von Rødøy in Helgeland. Das weltweit erste Skirennen fand 1843 in Tromsø statt. Kein Ort der Welt ist zum Skifahren besser geeignet als Nordnorwegen.

Sonntag in der Loipe

Auch kleinere Orte in Nordnorwegen verfügen über beleuchtete, gut präparierte Loipen, um den Sport auch in der dunklen Jahreszeit nicht zu vernachlässigen. Wenn die Tage im Februar länger werden, wird oft auch etwas weiter ins Gebirge hinein gespurt – dann sind auch längere Tagestouren möglich. Wer in diesen Loipen bleibt, ist vor Lawinen sicher und hat immer Menschen in der Nähe, falls einmal etwas passieren sollte.

Von Hütte zu Hütte

In der Finnmarksvidda und entlang des Grenzgebirges Kjølen bis zum Nationalpark Børgefjell befinden sich einige Wander- und Berghütten. Erfahrene, gut ausgerüstete Skiläufer gehen im helleren Spätwinter lange Touren von Hütte zu Hütte. Hierfür benötigen Sie jedoch eine gute Ausrüstung und eine gewisse Kondition auf Skiern.

Organisierte Touren

Im Norden werden für kleinere Gruppen organisierte Touren angeboten, die in besonders unwegsame Gebiete führen. Vor allem auf Svalbard empfehlen wir wegen der Eisbärengefahr, sich einer organisierten Wanderung anzuschließen.

Skiurlaub

Im nordnorwegischen Gebirge findet man an vielen Orten gute Übernachtungsmöglichkeiten, insbesondere in der Finnmarksvidda und entlang des Grenzgebirges Kjølen. Hotels, Campingplätze, Lodges und Hütten bieten sich als Ausgangspunkt für herrliche Tagestouren in die Umgebung, was vor allem für Familien gut geeignet ist.

Skisaison

Von Schneebeginn im November bis in den Januar sind die Tage im Norden nur sehr kurz. In dieser Zeit empfehlen sich kurze Touren, eventuell sollte man sich in der Nähe der beleuchteten Loipe halten. Ab Februar werden die Tage wieder länger und im April wärmt die Sonne tagsüber schon gut, während immer noch optimale Schneebedingungen herrschen. Die ganz Unermüdlichen feiern selbst noch den norwegischen Nationalfeiertag am 17. Mai auf Skiern im Gebirge.