Sicherlich werden Sie in Nordnorwegen gut schlafen – dafür sorgen ja schon die ereignisreichen Tage, die Sie hier verleben können. Weitere infos über komfortable Unterkünfte für gehobenere Ansprüche sowie kostengünstige Alternativen erhalten Sie hier.

Eine vielfältige Auswahl

In Nordnorwegen ist für jeden Geschmack etwas dabei: gute Hotels in Städten und Dörfern, private Übernachtungsmöglichkeiten, Pensionen, Wanderhütten oder „Sjøhus“ und „Rorbu“, die traditionellen Fischerhütten. Die gut ausgerüsteten Campingplätze verfügen neben Zelt- und Stellplätzen auch über teils komfortable Hütten.

Für complette Übernachtungsmöglichkeiten: Reiseführer Nordnorwegen

Auf nordnorwegische Weise: Rorbu und Sjøhus

Rorbu, traditionelle Fischerhütten, dienten vor allem den Fischern auf den Lofoten während der saisonalen Dorschfischerei (Lotfotfisket) von Januar bis April als Unterkunft. Ähnliche Bauten, die sog. Sjøhus oder Sjøbuer, stehen entlang der gesamten nordnorwegischen Küste. In den noch ursprünglich und einfach eingerichteten Hütten dürfen Rucksackreisende gegen ein geringes Entgelt übernachten. Die mit modernen Annehmlichkeiten ausgestatteten Hütten dieser Art richten sich dagegen an Urlauber mit höherem Anspruch an den Komfort. Sie sollten sich vor der Reservierung dieser traditionellen Hütten entscheiden, ob Sie es lieber einfach und kostengünstig oder komfortabel und teurer mögen.

Gute Hotels

Komfortable Hotels hohen und mittleren Standards gibt es in allen Städten und größeren Dörfern Nordnorwegens. In den „Minimetropolen“ Alta, Tromsø und Bodø haben Gäste die Wahl zwischen einfacher Übernachtung, Übernachtung mit Frühstück oder Vollpension. In kleineren Städten und Dörfern bieten Hotels mit Restaurant und Bar oft Vollpension an. Tipp: Zu den Feiertagen und im Sommer kann man oft sehr attraktive Angebote in Anspruch nehmen. Nutzen Sie unbedingt den sog. Sommerpass einiger Hotelketten, mit dem man in den Genuss vieler Preisnachlässe kommt. Im Herbst, Winter und Frühjahr zahlt man unter der Woche den vollen Preis. Frühstück ist fast immer im Preis inbegriffen.

Campingplätze – naturnah und schön

Die Campingplätze (mit Zeltplätzen und Stellplätzen für Wohnmobile/Wohnwagen) zeichnen sich durch ihre Nähe zur Natur und Vielseitigkeit aus. Viele Campingplätze bieten mittlerweile Campinghütten unterschiedlicher Ausstattung an: Einfache Hütten (mit Nutzung der Sanitäreinrichtungen des Campingplatzes) und komfortablere mit eigenem Bad/WC, eigener Küche und mehreren Schlafzimmern. Kinder können sich auf Campingplätzen so richtig austoben, denn oft gibt es dort Spielplätze, Minigolfbahnen, Kaninchenkäfige und teilweise Swimmingpools. Spaß machen die hellen Sommernächte, wenn man gar nicht zu Bett gehen mag.

Pensionen und Jugendherbergen – einfach und preiswert

Pensionen, Gasthäuser und Motels sind kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten, die jedoch je nach Leistung und Ausstattung im Preis variieren können. Auch Privatleute bieten in ihren Häusern teilweise Zimmer an. Wem der Kontakt zu anderen Reisenden nichts ausmacht, findet in den 18 Jugendherbergen (teils nur im Sommer, teils ganzjährig geöffnet) Schlafplätze in Schlafsälen, aber auch in Doppel- und Einzelzimmern.

Angelurlaub – Petri Heil und hoher Standard

Entlang der Küste gibt es eine Reihe von Unterkünften für Liebhaber der Meeresfischerei. Dabei handelt es sich meist um modern eingerichtete Ferienhäuser mit Schlafplätzen verteilt auf mehrere Räume, mit voll ausgestatteter Küche und modernem Badezimmer. Zur Ausstattung zählen auch ein Boot mit Angelausrüstung und Echolot sowie ein Raum zum Ausnehmen und Verarbeiten des gefangenen Fisches. Gäste können im Restaurant essen, das oft in der Nähe einer solchen Ferienanlage liegt, oder sich selbst versorgen. In der Hauptsaison von März bis Oktober kann man sich dort oft nur wochenweise einmieten. Urlauber, die gerne durch Pulverschnee fahren und das Nordlicht bestaunen, sollten sich nach Rabatten und Kurzurlaub in der Nebensaison im Winter erkundigen.

Ferienhaus – auf dem Lande ungestört Urlaub machen

Ein für sich gelegenes Haus auf dem Lande eignet sich hervorragend für den Urlaub mit Familie oder Freunden, für Nordlichtbeobachter und Bergwanderer. Das typische nordnorwegische Ferienhaus ist meist etwas älter, verfügt über einen Hof, eine große blaue Küche, eine kleine Stube und mehrere Schlafplätze im ersten Stock, die man über eine steile Bodentreppe erreicht. Einige der Häuser versprühen den Scharm der 1970er Jahre, andere dagegen sind ganz modern eingerichtet. In der Umgebung lässt es sich gut wandern, angeln, Rad fahren, und als Urlauber kommt man mit den Bewohnern der Gegend ganz einfach ins Gespräch. Einige Häuser werden wochenweise, andere tageweise vermietet.

Wanderhütten und Fjellstuer

Der norwegische Fremdenverkehrsverband „Den Norske Turistforening“ verfügt auf einigen Fjellen Nordnorwegens über Hütten, in denen man übernachten kann. Die meisten dieser Wanderhütten sind nicht bewirtschaftet. Um sich den Schlüssel für diese Hütten auszuborgen, muss man Mitglied bei „Den Norske Turistforening“ sein. Mitglied werden Sie ganz fix - klicken Sie einfach auf die folgende deutschsprachige Internetseite des Verbandes:

Entlang der langen Wege auf den Weiten der Finnmark liegen die sog. Fjellstuer, bewirtschaftete Hütten, ungefähr im Abstand eines Tagesmarsches (30 km) . Gäste übernachten dort komfortabler als in den Wanderhütten. Und in den Bergen wird niemand abgewiesen. Sollte es einmal voll sein, legt man sich zum Schlafen einfach auf den Fußboden.

Typisch norwegische Übernachtungsmöglichkeiten

Eine Auswahl besonderer Übernachtungsmöglichkeiten: