Hundeschlittenfahrt über die weiße Tundra, Übernachtung in der Berghütte und Besuch einer Rentierherde: Engholm Huskys Touren in der Finnmarksvidda bieten pure naturnahe Action. Die Herausforderungen lassen sich in der Regel gut meistern. Wem das zu wenig ist, der kann stattdessen am 1. April auf Zeltexpedition gehen.

Perfektes Terrain

Die baumlose Finnmarksvidda ist das perfekte Gelände für ein Hundegespann: die Tiere können auf den schier end- und nahezu vegetationslosen Flächen richtig loslegen. Sanfte Rücken und Abfahrten sorgen für Abwechslung sowohl bezüglich des Panoramas als auch für die Hunde. Das trockene, kalte Winterklima beschert perfekten Schnee. In guten Stiefeln und Anzügen bei wärmender Aktivität auf dem Schlitten frieren Sie nicht.

Die Polarnacht

Im Dezember und Januar kommt die Sonne in der Finnmarksvidda nicht hinter dem Horizont hervor, doch um die Tagesmitte ist es trotzdem relativ hell, oft mit beeindruckenden Farben am Himmel. Im Februar und März gibt es mehr Licht, bei immer noch tiefem Winter und niedrigen Temperaturen –das ist die Zeit für Rundtouren mit dem Hundegespann! Die Touren dauern zwischen vier und acht Tagen, wobei man teils in den Lodges von Engholm übernachtet, teils in Berggasthöfen und Hütten draußen in der Finnmarksvidda.  

Nicht nur für Abenteurer

Man muss kein hartgesottener Bursche sein, um mit auf Fahrt gehen zu können. Hundeschlittenfahrten sind in der Regel körperlich nicht so anstrengend, denn die Hunde erledigen ja den Großteil der Arbeit. Eventuell muss man bei Bergaufstrecken etwas mithelfen und auch beim Ein- und Ausspannen der Hunde geht es zuweilen munter zu. Doch wer gut beweglich ist und auch gerne einmal eine längere Sonntagstour unternimmt, kann problemlos selbst fahren. Alternativ kann man auch im Schlitten des Führers Platz nehmen oder auf einem Schlitten stehen, der vom Schlitten des Führers gezogen wird.

Bei den Rentierherden

Sven Engholm hat gute Kontakte zu Rentierhaltern und kann daher seine Gäste mit zu den großen Herden nehmen. Die Rentierhaltung ist extrem schwer planbar – plötzlich entsteht Panik in der Herde und die Rentierhüter verbringen dann Tage damit, die Tiere wieder zusammenzutreiben. In einer derartigen Situation ist es unmöglich, Touristen zu empfangen. Deshalb hat Sven Vereinbarungen mit fünf verschiedenen Familien. Auf diese Weise ist immer jemand in der Lage, Gästen den Betrieb zu zeigen. Bei vielen Touren können die Teilnehmer einen Tag bei der Rentierherde verbringen, sich beim Füttern beteiligen, bei der Rentierscheidung oder sonstigen anfallenden Aktivitäten.

Auf Rentierwanderung

Im April macht sich das Ren auf die alljährliche Wanderung zur Küste. Dann zieht Sven Engholm mit einer Gruppe von Gästen mit. Vier Tage lang folgt die Gruppe der Herde und kann sich dabei auch an der täglichen Arbeit beteiligen. Beim Kaffee am Lagerfeuer lernen die Gäste nicht nur die Rentierhüter kennen, sondern auch Lebensphilosophien, die vermutlich völlig von unseren üblichen Vorstellungen abweichen.

Expeditionen

Im April, wenn andernorts der Frühling kommt, liegt in der Finnmark noch tiefer Schnee. Aufgrund der langen Tage wärmt die Sonne bereits, nachts friert es jedoch wieder. Das ist die Zeit der Expeditionen – längere Touren vom Binnenland zur Küste. Ziel der Expedition ist das Gästehaus in Stenbukt an der Küste der West-Finnmark. Bis dahin wird im Zelt übernachtet und größere Strecken werden zurückgelegt. Deshalb sind für die Expeditionen eingehendere Vorkenntnisse und Erfahrungen bezüglich des Lebens im Freien erforderlich.

Nähere Informationen

Engholm bietet eine umfassende und sehr informative Internetseite, auf der unterschiedliche Tourentermine beschrieben sind:  www.engholm.no