Hundeschlittenrennen in Nordnorwegen ist die arktische Version von Formel 1. Die Hunde haben dabei genauso viel Spaß wie Sie. Mit Gassi gehen hat dieses Erlebnis wenig zu tun.

Bärenstarke Hundekräfte

Die Huskys lieben es durch die Landschaft zu jagen und heulen daher vor lauter Vorfreude, wenn sie Sie erblicken. Dann wissen sie nämlich, dass sie wieder einmal loslegen dürfen. Sobald sich das Gespann in Bewegung setzt, werden sie jedoch plötzlich ganz still, denn diesen Augenblick haben sie schließlich herbeigesehnt. Hundeschlittenrennen sorgt für einen Adrenalinkick, doch die Hunde berücksichtigen, dass Sie in einer zu flott genommenen Kurve noch gefahrlos in den Schnee purzeln können.

Kürzere Touren

An mehreren Orten werden Hundeschlitten-Safaris mit festen täglichen Abfahrtszeiten angeboten. Der Schwierigkeitsgrad ist unterschiedlich. Teils sitzen Sie bequem im Schlitten, teils stehen Sie hinten auf dem Schlitten und steuern ihn selbst. Häufig können Sie sich auch beim Einspannen der Hunde beteiligen.

Selbst fahren

Um den Schlitten selbst steuern zu können, benötigen Sie nur eine kurze Einführung von wenigen Minuten. Die Fahrt ist körperlich nicht besonders anstrengend, der Körper bleibt jedoch angespannt, weshalb Sie anschließend wohl ein wenig Muskelkater bekommen werden. Erfahrene Hundeführer sorgen dafür, dass Sie sicher durch den Schnee kommen, und erzählen von den spannenden großen Hundeschlittenrennen wie Iditarod und Finnmarksløpet.

Polarlichttour mit Hund

Viele bevorzugen die abendlichen Abfahrten – wegen des Polarlichts. Ihre Augen gewöhnen sich schnell an die Dunkelheit und Sie erleben die Landschaft im eigentümlichen Licht der Polarnacht. Sollte ein Polarlicht aufflackern, befinden Sie sich weitab von Lichtquellen und Gebäuden, so dass Sie die besten Chancen haben, das Polarlicht in seiner ganzen Pracht zu bewundern.

Langstreckentouren

Wenn die Frühlingssonne im März zu wärmen beginnt, sind die perfekten Bedingungen für eine längere Tour über mehrere Tage oder eine Woche gegeben. Übernachtet wird häufig in Hütten und Berggasthöfen. Wer die Natur auch nachts hautnah erleben möchte, kann natürlich auch im Zelt schlafen.