Papageientaucher, Tordalke, Trottellummen, Dreizehenmöwen, Basstölpel und Kormorane auf den Vogelfelsen, Seeadler an der Küste, Sumpfvögel in den Feuchtgebieten und Seetaucher an stillen Waldseen: Nordnorwegen hat eine vielfältige, artenreiche Vogelwelt zu bieten.

Zu den Vogelfelsen

Das reichhaltige Meer bietet nahrhaftes Futter für Papageientaucher, Tordalke, Trottellummen, Dreizehenmöwen, Basstölpel, Sturmschwalben, Eissturmvögel und Kormorane. Der Vogelfelsen Lovund wird alljährlich zuverlässig am 14. April von den Papageientauchern in Besitz genommen. Auf Gjesværstappan in Finnmark lebt eine große Basstölpelkolonie, während der Fels Sværholtklubben die größte Dreizehenmöwenkolonie beherbergt. Zu einer Reihe von Vogelfelsen werden Bootsfahrten angeboten, während man Ekkerøya in Varanger ganz einfach mit dem Auto erreicht.

Adlersafari

In Nordnorwegen hat sich ein gesunder und vitaler Seeadlerbestand etabliert. Der Anblick des majestätisch über der Landschaft kreisenden Königs der Lüfte ist in Nordnorwegen keineswegs ungewöhnlich. An einigen Orten werden Seeadler-Safaris angeboten. Dabei kann man sogar den Adlerhorst beobachten.

E

Eiderenten oder ”E”, wie sie hierzulande genannt werden, leben in Eintracht mit der Küstenbevölkerung. Die Menschen bauen den Weibchen gerne eine kleine Unterkunft und dürfen dafür die kleinen weichen Daunen aus den Nestern klauben. Diese „Daunendörfer” finden sich an der ganzen Küste, vor allem jedoch im Süden Nordnorwegens.

Strand, Wald und Gebirge

Zu Beginn des Frühjahrs versammeln sich die Sumpfvögel an flachen Stränden. Später ziehen sie in die Feuchtgebiete weiter. Stille Waldseen bieten den optimalen Lebensraum für Haubentaucher, Seetaucher und Singschwäne. Der Auerhahn ist im Mai leichter zu hören als zu Gesicht zu bekommen.

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